Ostfriesland als Vorzeigeregion für das Sprachenlernen –
Eine Initiative der Ostfriesischen Landschaft und der Kommunen Ostfrieslands
Frühe Mehrsprachigkeit im Alter von 0 bis ca. 8 Jahren trainiert die Kinder im Umgang mit Sprachen. Wenn Kinder in diesem Alter kontinuierlich mit mehreren Sprachen in Kontakt stehen, wirkt sich das positiv auf die Entwicklung des Sprachzentrums und die Lernfähigkeit aus. Gerade in einer Zeit, in der Kinder aus dem Elternhaus immer häufiger sprachliche Defizite mitbringen, stellt frühe Mehrsprachigkeit eine gute Förderung der sprachlichen Fähigkeiten dar. Im Spiegel einer zweiten oder dritten Sprache verbessert sich die erste Sprache.
Frühe Mehrsprachigkeit erfordert jedoch ein grundsätzliches Umdenken bezüglich des Sprachenlernens von Kindern, auch in der Bewertung der sprachlichen Leistungen von Migrantenkindern. Dieses zukunftsorientierte Bildungskonzept und seine Vorteile werden in einer Informationsveranstaltung dargestellt, und zwar am
Mittwoch, 8. September 2010, 15.30 Uhr
Aula der KGS Wittmund, Brandenburger Straße 4, Wittmund
Anmeldungen nehmen Herr Reents unter Tel. 04465/396, Mail: reentshill@aol.com oder Frau Daumann unter Tel. 04462/86-1157, Mail: maike.daumann@lk.wittmund.de entgegen.
Programm für die Veranstaltung
Begrüßung
Arthur Engelbrecht, stellv. Landrat des Landkreises Wittmund
Frühe Mehrsprachigkeit: Was bringt das?
Cornelia Nath, Ostfriesische Landschaft
Aus der Arbeit einer mehrsprachigen Kindertagesstätte
berichtet Karin Bittner-Deyerling, Leiterin des Kindergartens Ardorf
Aus der Arbeit einer mehrsprachigen Grundschule
berichtet Keerlke-Preisträgerin Grete Saathoff,
Grundschule Simonswolde
Die dreisprachige Basisschule in Holwerd / Niederlande
Bericht von Hans de Haan, Schulleiter einer mehrsprachigen
Basisschule in der Provinz Friesland, NL
Fragen und Diskussion
Moderation:
Hillrich Reents, Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Wittmund